Ein Gedicht für einen Freund / Mai 2016

Datum 17.05.2016 19:53 | Thema: Aktuelles

Ein Gedicht für einen Freund / Mai 2016

Auf dem Weg zur Erkenntnis

Warum nur quälst du deine Seele so?
Suchst nach der schnellen Lösung, irgendwo?

Es hilft nicht zu verneinen, dass diesen Schmerz du spürst
und auch nicht darüber zu weinen, welch leidendes Leben du führst.
Bleib bei dir selbst und höre deiner Seele endlich zu
und frage dich, quälen andere sie oder tust es du?

(Alice John 2016)

Wir begegnen immer wieder Menschen, die einen großen Leidensdruck verspüren und auch darüber sprechen und wundern uns, warum sie an ihrer Situation nichts ändern.

Es gibt vielfältige Gründe dafür – sei es Angst, trotz Leid das Vertraute loszulassen, sei es die Ungewissheit, ob eine Alternative die gewünschte Entlastung bringt, sei es die Sorge, das bestehende Bindungen in Beruf, Familie oder bei Freunden sich verändern und nicht mehr kontrollierbar sind – um nur einige Beispiele zu nennen.

Die Erkenntnis, dass es unsere eigenen Ängste und Unsicherheiten sind, die uns blockieren, sich auf den Weg zu machen, ist der erste wichtige Schritt auf dem Weg zur Veränderung. Für mich als Coach und Beraterin ist es erfüllend und motivierend zu erleben, wenn Menschen gestärkt mit neuen Erkenntnissen und mit Zuversicht es wagen, neue, auch schwierige Wege zu gehen.

Eine wichtige Anmerkung:

Der Freund, für den ich dieses Gedicht geschrieben habe, fand einen für sich passenden Coach. Ich als gute Freundin wollte und konnte ihn nicht coachen, da zu viel Emotionen und Befangenheit professionelles Coaching unmöglich machen.




Dieser Artikel stammt von Alice John | Beratung und Coaching
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